«des gerte diu edele herzoginne». Moeglichkeiten und Voraussetzungen weiblicher Teilhabe am mittelalterlichen Literaturbetrieb unter besonderer Beruecksichtigung von Maezenatentum (en Alemán)
Reseña del libro "«des gerte diu edele herzoginne». Moeglichkeiten und Voraussetzungen weiblicher Teilhabe am mittelalterlichen Literaturbetrieb unter besonderer Beruecksichtigung von Maezenatentum (en Alemán)"
Leserinnen, Zuhorerinnen, Autorinnen, Mazeninnen - durchaus vielfaltig waren die Moglichkeiten mittelalterlicher Frauen, am Literaturbetrieb ihrer Zeit teilzunehmen. Die Untersuchung des gerte diu edele herzoginne beleuchtet diese Moglichkeiten naher und fragt nach deren Voraussetzungen im Hinblick auf mittelalterliche Bildungspraxis und nach den Grunden, die hinter einem weiblichen Interesse an Literatur stehen: Was hat Frauen dazu bewogen, ein Werk zu verfassen, es fur sich abschreiben zu lassen oder einen Dichter zu fordern? Worin unterscheiden sich diese Grunde von denen der (mannlichen) Autoren, Leser und Mazene? Trotz der insgesamt durftigen Quellenlage vermittelt die umfassende Untersuchung einen Eindruck dessen, was Literatur im Mittelalter fur Frauen bedeutet haben mag.
Leserinnen, Zuhörerinnen, Autorinnen, Mäzeninnen – durchaus vielfältig waren die Möglichkeiten mittelalterlicher Frauen, am Literaturbetrieb ihrer Zeit teilzunehmen. Die Untersuchung des gerte diu edele herzoginne beleuchtet diese Möglichkeiten näher und fragt nach deren Voraussetzungen im Hinblick auf mittelalterliche Bildungspraxis und nach den Gründen, die hinter einem weiblichen Interesse an Literatur stehen: Was hat Frauen dazu bewogen, ein Werk zu verfassen, es für sich abschreiben zu lassen oder einen Dichter zu fördern? Worin unterscheiden sich diese Gründe von denen der (männlichen) Autoren, Leser und Mäzene? Trotz der insgesamt dürftigen Quellenlage vermittelt die umfassende Untersuchung einen Eindruck dessen, was Literatur im Mittelalter für Frauen bedeutet haben mag.