Reseña del libro "Re-Sozialisiert (en Alemán)"
"Re-Sozialisiert" war und ist, ebenso wie "Hafteffekt", ein Herzensprojekt. Die Frage, "Worauf verlässt du dich in deinem Leben?", begleitete mich nicht nur bei der Erstellung meines ersten Buches, sondern auch bei meinem zweiten literarischen Werk. In diesem Buch möchte ich mich für die Thematik der Resozialisierung einsetzen. Erstinstanzlich aber für die Sozialisation von Menschen, damit eine Resozialisierung eventuell nicht notwendig sein muss. Insbesondere sind wir in unserem Job die, die Hoffnung geben sollten. Wir sind die, auf die viele vertrauen. Wir sind die, die Lebenswege verändern können. Wir sind die, die die Pflicht des Versuches dazu haben. Seit ich meinen Dienst im Justizvollzug antrat, beschäftigt mich die Frage, was eigentlich Resozialisierung bedeutet und was es benötigt, um sie realisieren zu können. Vor allem aber, wieso diese in vielen Fällen offensichtlich nicht funktioniert. Studien, Thesen, Theorien und wissenschaftliche Ansätze waren dabei stete Wegbegleiter. Anfangs fehlten mir die Erfahrungswerte über die Menschen, die sich aufgrund ihres Verhaltens und der begangenen Fehltritte au erhalb unserer Gesellschaft positionieren und diesen Schritt zurück oft nicht schaffen können, oder eventuell auch gar nicht wollen. Denen, die ihre eigene Resozialisierung konsequent ablehnen und daran nicht ernsthaft arbeiten wollen, können die, die ihren Job, mit dem der Resozialisierungsauftrag und -gedanke verbunden sind, schlecht bis gar nicht helfen. Doch auch an dieser Stelle gilt es sich zu fragen, wieso Angebote und Hilfestellungen abgelehnt werden. Ebenso beschäftigt mich die Thematik der psychischen Er-krankungen. Definitiv gibt es zu wenig Ressourcen, um den Gefangenen, die an den verschiedensten Störungsbildern leiden, adäquate Hilfe anbieten zu können. Unabdingbar für beide Seiten. Das, was oft bleibt, weil es auch für uns in solchen Fällen wenig Hilfestellungen gibt, ist ein Verwahren der betroffenen Inhaftierten. Für uns als Vollzugsbedienstet