Reseña del libro "Jeroban geht seinen Weg (en Alemán)"
Jeroban ist anders. Denkt anders. Eines Tages entschlie t er, zu gehen. Noch wei er nicht wohin und vor jedem nächsten Schritt überlegt er, was passieren würde. Doch das, was "wird" ist etwas anderes als das was er dachte, dass es "würde" und ändert sein Leben. Jeroban begegnet Julia, der Liebe seines Lebens, und er beschlie t, dass sein Weg eine Reise ist. Die Novelle besteht aus nur einem Kapitel, welches sich lediglich in die Absätze "was würde Jeroban tun und was würde geschehen", sprich Jerobans Pläne und in "was geschieht tatsächlich" unterteilt. Die Autorin verzichtet hier bewusst auf die Nutzung vieler Absätze, auch wenn das die Seitenzahl immens erhöhen würde. Jeroban geht seinen Weg ist ein Buch, in dem Jeroban zu Anfang alles genau plant, überlegt und erst dann ausführt. Ihm fällt das Denken, das die Gesellschaft als "normal" bezeichnet, schwer. Er zählt seine Schritte und Unerwartetes bringt ihn aus dem Konzept. Doch auf seinem Weg passieren unerwartete Dinge, die für einen "normalen" Menschen nicht ungewöhnlich wären. Jeroban droht allerdings schon die unvorhergesehene Begegnung mit einer Nachbarin aus der Bahn zu werfen. Im Laufe der Geschichte entscheidet sich Jeroban, sein Weg sei eine Reise und damit hat er einen Sinn für seine Schritte gefunden. Als er Julia trifft, weitet sich Jerobans Denken immer mehr. Die Liebe verändert. Die Liebe gibt Sinn und kann ein Leben in noch nicht einmal 24 Stunden komplett verändern, denn die Geschichte dauert keinen ganzen Tag. Nur der Leser wei , dass alles nicht so ist, wie Jeroban es sieht, aber das scheint egal, weil es reicht, dass Jeroban die Dinge sieht, wie er sie sieht, um seinem Leben endlich eine Richtung zu geben. "..Es ist kein Platz mehr da um die anderen beiden Brote vorübergehend abzulegen. Zwischenzuparken. Lustiges Wort, denkt Jeroban. Man parkt oder parkt nicht und man parkt zwischen zwei Dingen oder davor oder dahinter oder daneben. Das geht übrigens auch, merkt er: Über ein lustiges Wort schmunzeln und zur gleichen Zeit verzweifeln. Das Brot klemmt in der Tasche. Jeroban greift nach einer Wasserflasche, parkt diese unter seinem linken Arm, denkt, unterparken geht auch, ........ Mit zusammengekniffenen Armen, damit die Flaschen nicht herunterfallen, verabschiedet er sich mit vor Anstrengung rotem Kopf höflich von der Verkäuferin, ..." "...Ach du meine Güte. Was machst du denn da?, lacht sie wieder. Jeroban wird rot. Er musste ziemlich doof aussehen, so mit seinen Broten in den Taschen, der linken Hand, den Flaschen unter den Armen und in der rechten Hand. Na komm erst mal raus. Ich glaube, wir müssen dich neu sortieren, lacht sie immer noch, tritt einen Schritt zur Seite, hält Jeroban die Tür auf und wartet, bis dieser an ihr vorbei herausgegangen ist. Das eine Brot baumelt immer noch in ihrer Hand. Jeroban geht an ihr vorbei zurück auf den Bürgersteig. Das Mädchen lässt hinter sich die Tür zufallen, stellt sich vor Jeroban und schaut ihn von oben bis unten an. So, jetzt lass uns mal schauen, wie wir diesen Esel gepackt bekommen. Jerobans Röte nimmt einen tieferen Ton an. Ja, er war ein Esel. Warum konnte er kein Pferd sein? Ein schönes schwarzes, das ganz schnell laufen und ganz hoch springen konnte. Er war nur der Esel. Der Blödian. Die Dumpfbacke. Wie blöd er doch wirken musste. Mit den Broten und den immer mehr krampfhaft zusammengedrückten Armen, damit die immer schwerer werdenden Flaschen nicht herunterfielen. Hoffentlich hängt der Schal richtig, denkt er. Das Mädchen legt den Kopf zur Seite, dann zur anderen, macht einen halben Schritt zur Seite, betrachtet ihn von rechts vorne, um im nächsten Moment wieder vor ihm zu stehen. Jedes Mal wippen ihre Haare und der Rock. Sie macht komische Gesichter. Zieht die Augenbrauen hoch, einen Mundwinkel, macht mmmhh, schaut ihn direkt an und sagt: Was? Ich denke nach. ..."